Samstag, 26. März 2016

Hattu Möhrchen? – Muttu Möhrenkuchen backen! 


















Passend zu den Feiertagen gibt es bei uns einen Kuchen, der auch dem Osterhasen gefallen könnte. Dank der Möhren ist er schön saftig und für all diejenigen das Richtige, die trockenem Kuchen nicht viel abgewinnen können. Das Rezept ist diesmal gänzlich von unserer Freundin Thea gesponsert, die den Kuchen nicht nur gebacken, sondern auch wunderhübsch verziert und fotografiert hat. Auf ihrem Blog findet ihr gebastelte, gebackene oder genähte Projekte – ganz nach dem Motto: „Mach was Schönes!“  - Lina und Laura



**********************sponsored by Thea*******************************************



Möhrenkuchen

Zutaten 
4 Möhren
Saft und abgeriebene Schale von einer Zitrone
4 Eier
200 g Zucker
3 EL warmes Wasser
½ TL Zimt
1 Prise Nelkenpulver
100 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
Puderzucker zum Bestäuben
Marzipanmöhren zum Verzieren
kleine Menge Konditormarzipan und etwas Kakao (nach Belieben für das Häschen)

180° C (Ober-/Unterhitze)
Backzeit: ca. 45 Min
Zubereitungszeit: 15 Minuten (exklusive Backzeit):


Zubereitung

1. Möhren fein raspeln und mit Zitronensaft vermischen. Den Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen

2. Die Eier trennen, Eiweiß zu Schnee schlagen, Eigelb mit Zucker und Wasser cremig rühren, Zimt, Nelkenpulver und Zitronenschale dazugeben

3. Möhren, gemahlene Mandeln, Mehl und Backpulver untermischen

4. Eischnee unterheben

5. Teig in Springform (24-26cm) füllen, glatt streichen und etwa 45 Minuten auf mittlerer Schiene bei 180 °C backen
 
6. Kuchen auf Gitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben 

7. Mit Marzipanmöhren dekorieren. Aus dem
 Konditormarzipan einen Osterhasen formen, mit Kakao bestäuben und auf dem Kuchen platzieren.









Sonntag, 7. Februar 2016

Sonne, Mond und ...



Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelsscheibe_von_Nebra

... Sterne - viel mehr ist auf der „Himmelsscheibe von Nebra“ nicht zu sehen. Trotzdem handelt es sich um ein ganz besonderes archäologisches Artefakt: Die wunderschön glänzende Bronzescheibe gilt als die weltweit älteste konkrete Darstellung des Himmels (ca. 3700-4100 Jahre alt) und gehört zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. So exotisch der Name auch klingt; sie wurde in der Nähe der Stadt Nebra in - haltet euch fest - Sachsen-Anhalt gefunden.Warum ich euch das alles erzähle? Die Himmelsscheibe war die bisher ungewöhnlichste Vorlage für einen Torte, die Lina und ich umzusetzen hatten. Ebenso wie die Scheibe ist der Empfänger der Torte ein Unikum: Er feierte seinen 90. Geburtstag.
- Laura
 
Die Gestaltung der Torte hat uns sehr viel Spaß bereitet, vor allem die Goldapplikationen. Dazu später mehr. Zunächst gilt es Biskuitböden zu backen/zu kaufen und die schokoladigste Buttercreme der Welt herzustellen.

Wer die Tortenproduktion im Schnelldurchlauf sehen möchte: Die Entstehung des Universums in 50 sek.

Musik: Do You Know How To Feel (Instrumental) (The Bell) / CC BY-NC 3.0

Rezept

Schoko-Buttercreme

 
Zutaten
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 150 ml Sahne
  • 100 g weiche Butter
  • 75 g Puderzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Kakaopulver
  • ggf. etwas Milch (wenn die Buttercreme zu fest ist)
(Diese Menge ergibt 2 recht dünne Buttercremeschichten. Wollt Ihr die Torte etwas mehr befüllen, empfehle ich, die 1 1/2 fache Menge zu nehmen.)

 

Zubereitung

  1. Die Basis bildet eine klassische Ganache. Dazu Schokolade grob hacken und Sahne (im Topf oder in der Mikro) erhitzen bis sie aufkocht.  
  2. Sahne über Schokoladenstücke gießen und kurz warten, bis sie zu schmelzen beginnen.  Beides mit einem Schneebesen glatt rühren.
  3. Ganache ca. 20 Minuten abkühlen lassen.
  4. Vanillemark mit einem Messer aus der Schote herauskratzen.
  5. Butter mit Puderzucker, Kakao und Vanillemark zunächst auf langsamer Stufe verrühren, dann cremig aufschlagen.
  6. Ganache unter ständigem Rühren hinzufügen. Masse luftig aufschlagen.
  7. Schokobuttercreme kalt stellen.
Die Torte wird zunächst mit einer hellen Ganache und anschließend mit blau-grüner Ganache bestrichen. Auf diese Weise spart man sich die komplizierte Handhabung des Fondants und das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen. Wir hätten nie gedacht, dass man mit Ganache eine so glatte Oberfläche erhält.

Ganache (weiß/blau)

  • 400 g weiße Schokolade 
  • 130 g Sahne 
  • blau-grünes Färbepulver (Rainbow Dust: "Holly Green")

  1.  Ganache wie oben beschrieben zubereiten. (Wenn sie zu fest ist, etwas heiße Sahne hinzufügen).
  2.  1/2 der Ganache mit Färbepulver gleichmäßig einfärben.
  3.   Ganache für ca. 30 Min. kalt stellen.


 

 

Goldapplikationen

  • 200 g weißen Fondant 
  • goldene Lebensmittelfarbe (Rainbow Dust: "Metallic Light Gold") 
  • Himmelsscheibe-Schablone 
  • 1 Gefrierbeutel 
  • 1 Tortenhelfer 
  • 20 ml Obstler (oder anderer klarer Alkohol) 
  • etwas Goldpuder (nach Belieben)

  1. Schablone auf ca. 26 x 26 cm (2 Din A4 Blätter) ausdrucken und Halbmonde ausschneiden.
  2. Fondant dünn ausrollen (ca. 2 mm). Papierhalbmonde auflegen und ausschneiden.
  3. Für die Sonne aus dem Fondant einen Kreis (mithilfe einer Tasse o.ä.) ausstechen (Durchmesser s. Schablone).
  4. Für die Sterne kleine Fondantkugeln (Durchmesser: ca. 3mm) formen. Mit einem Gefrierbeutel abdecken und mithilfe des Tortenhelfers plattdrücken.
  5. Goldfarbe mit etwas Obstler streichfähig anrühren. Applikationen mit einem Pinsel gold anmalen und trocknen lassen.

Tortenböden+Schokobuttercreme+Ganache+Goldapplikationen
  1. Tortenboden mit Schokobuttercreme bestreichen und mit zweitem Boden  belegen. Vorgang wiederholen.
  2. Torte mithilfe eines Spatels mit weißer Ganache bestreichen. Dabei den Spatel immer wieder mit einem Papiertuch säubern und in heißem Wasser anwärmen. Gegebenenfalls Torte zwischendurch kalt stellen, damit die Ganache wieder fest werden kann. Vorgang so oft wiederholen bis eine gleichmäßige Oberfläche entsteht. Torte für ca. 10 Min. kalt stellen.
  3. Blau-grüne Ganache als zweite Schicht (wie unter 2. beschrieben) auftragen.
  4. Goldapplikationen entsprechend der Vorlage aufkleben. Dazu Sonne, Monde und Sterne mithilfe eines Spachtels anheben und auf der Rückseite mit einem Pinsel und etwas Obstler anfeuchten. Gestirne vorsichtig auf der Torte festdrücken.
  5. Nach Belieben Goldpuder in den Händen verreiben und die Torte damit bestäuben. Ein schönes Finish, wie wir finden :).
Kaum ein Unterschied erkennbar, oder?




Montag, 11. Januar 2016

Manche Mensche sind es wert, dass man für sie schmilzt.

- Olaf (Frozen)




Frohes Neues allerseits!

Diesen winterlichen Kuchen haben wir für eine Freundin zum Geburtstag gebacken, die ein großer Fan von Schneemann Olaf ist. Er sitzt hier auf einem Schokokuchen, den wir mit Fondant-Schneeflocken dekoriert haben. Jetzt stellt sich nur noch eine Frage:

Do you want to build a snoowmaaan?


- Laura


Rezept

Dauer: 2h

Spaßfaktor: *****

 

Zutaten

1 Schokokuchen (Springform Durchmesser: 26 cm)
400 g Vollmilch-Kuvertüre
300 g weißen Fondant
etwas Puderzucker

Den Schokokuchen als Basis mit (im Wasserbad / in der Mikrowelle) geschmolzener Kuvertüre überziehen. Kuvertüre antrocknen lassen.

Parallel Schneeflocken in verschiedenen Größen aus weißem Fondant (ca. 200 g) ausstechen. Hier kann ich wirklich nur Schneeflocken-Ausstanzer/-Stempel empfehlen. Jeder winterliche Kuchen oder Cupcake wird damit zum Hingucker und wer möchte schon so filigrane Kristallgebilde mit der Hand ausschneiden? Ich habe den Kauf auf jeden Fall nicht bereut.

Die Schneeflocken, solange sie noch weich sind, auf dem Kuchen verteilen und andrücken. Anschließend den Kuchen mit etwas Puderzucker-Schnee bestäuben.

Für den Schneemann den restlichen Fondant aufteilen: Mit 2/3 des Fondants Kopf, Brust, Bauch und Beine/Füße formen. Dabei ist vor allem die ungewöhnliche Kopfform von Olaf für den Wiedererkennungswert entscheidend (siehe Bild). Die Einzelteile wie bei einem klassischen Schneemann aufeinander stapeln. Zusätzlich müsst ihr ihn für die Stabilität allerdings mit einem Schaschlik-Spieß aufspießen. Dazu den Spieß auf die entsprechende Länge kürzen und von unten bis in den Kopf schieben. Damit Olaf nicht das Gleichgewicht verliert, steht er bei uns auch nicht, sondern sitzt auf der Torte. So kann man die Füße einfach vor seinem Bauch platzieren.

Übrigen Fondant in orange (Nase), braun (Arme/Haare/Brauen) und schwarz (Augen/Mund/Knöpfe) einfärben und zu den entsprechenden Körperteilen formen.
Vielleicht hilft dabei folgende Abbildung aus einer Bastelanleitung, die ich im Netz gefunden habe, weiter. Alle Teile an den richtigen Stellen des Körpers befestigen und Olaf ist fertig.



Viel Spaß beim Schneemann-Bauen!






 

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnachtscupcakes: Rentiere und Christbaumkugeln



In diesem Jahr wollte ich mich eigentlich mal an "Spritzdeko" versuchen und Weihnachtscupcakes mit Frosting (Tannenbäumen, Adventskränzen etc.) verzieren. Aber als ich auf diese niedlichen Rentiere stieß, konnte ich nicht anders und musste sie ausprobieren. Wie ihr sie nachmachen könnt, steht unten. Außerdem gibt es eine Anleitung für Christbaumkugel-Cupcakes.
- Laura

Als Basis habe ich Orangen-Cupcakes verwendet - schon der Teig duftet schön nach Weihnachten. Ihr könnt natürlich nehmen, was euch am besten schmeckt.

Zum Verzieren braucht ihr: Salzbrezeln, weiße Schokolinsen, Marzipankartoffeln, dünne Kekse, Schokotropfen und Kuvertüre.

Anleitung Rentiere:
Kuvertüre schmelzen, Cupcakes damit überziehen und kurz etwas antrocknen  lassen. Ein wenig Kuvertüre zurück behalten (zum Ankleben der Augen). 

Salzbrezeln und Kekse auf die Cupcakes in die noch feuchte Kuvertüre drücken  und fest werden lassen. Dann Marzipankartoffeln halbieren und die Hälften auf den Keksen als Schnauze festdrücken - die kleben von allein ;-).

Schokolinsen mit Kuvertüre ankleben. Das ist etwas knifflig auf dem unebenen Salzbrezel-Untergrund. Aber nicht verzweifeln - mit genug Schokolade hält es. Die Kuvertüre vorm Ankleben am besten ein wenig fest werden lassen.


Für die Pupillen habe ich ebenfalls Kuvertüre verwendet, was allerdings sehr umständlich war. Daher empfehle ich stattdessen Schokotropfen. Diese mit einem heißen Messer auf der Unterseite kurz anschmelzen und dann auf den Schokolinsen befestigen. 





Diese Kugeln könnt ihr in zahlreichen Variationen herstellen. Habe mich hier ganz einfach für einfarbig glitzernde entschieden.

Ihr braucht: Zuckerguss (Puderzucker mit Zitronensaft angerührt), bunten Kristallzucker (ihr könnt auch Perlen oder sonstige Streudeko nehmen), Goldspray (Lebensmittelfarbe) und trapezförmige Pralinen (Rolos). 

Schokopralinen mit Goldspay färben und trocknen lassen. Cupcakes mit Zuckerguss übergießen und anschließend mit Kristallzucker bestreuen. Kurz antrocknen lassen und losen Zucker abschütteln. Goldene Pralinen mit Zuckerguss als Zierkappen ankleben.


Diese Cupcakes eignen sich hervorragend, wenn man auf die Schnelle noch etwas Effektvolles zaubern möchte :).


Und jetzt wünschen wir Euch frohe Weihnachten!

Freitag, 4. Dezember 2015

Christmasy Cookie Box

Keksschachtel (14 x 14cm)

Dauer: ca. 20 Min 

Material: Weihnachtspapier (mindestens so dick wie dünner Tonkarton), einfarbiger Tonkarton, weißes Backpapier, Mobilé-Folie.

Tools: Lineal + Bleistift + Schere + Sprühkleber + Kreisausschneider + doppelseitiges Klebeband + Flüssigkleber


1. Schönes Weihnachtspapier und einen dazu passenden dünnen Tonkarton aussuchen.Backpapier bereitlegen.

2. Beide Papiere und zwei Lagen Backpapier auf 24 x 24 cm zuschneiden.Auf den Tonpapier-Quadraten mit Bleistift die linksstehenden Markierungen einzeichnen.

3. Alle Papiere von einer Seite mit Sprühkleber einnebeln und nach Gebrauchsanweisung jeweils eine Lage Backpapier-Quadrat auf ein Tonpapier-Quadrat kleben. Das Backpapier verhindert das Durchfetten.


4. Aus dem Tonpapier-Quadrat, das der Deckel werden soll, einen Kreis ausschneiden (Ø 4 cm). Wenn Ihr keinen Kreisschneider habt, empfehle ich eine Nagelschere.


5. Papiere an den Markierungen einschneiden (durchgezogene Linien) bzw. falten (gestrichelte Linien). Dazu am besten ein Falzbein und ein Lineal verwenden. Die hochgeklappten Seiten mit doppelseitigem Klebeband oder Flüssigkleber festkleben.

6. Aus der Mobilé-Folie ein 14 x 14 cm großes Quadrat ausschneiden und mit Flüssigkleber von unten in den Deckel kleben.


Tipp: Wenn Ihr beschichtetes Papier nehmt, könnt Ihr euch den Schritt mit dem Backpapier sparen.


Tada - das war's schon. Und sieht doch aus wie gekauft oder? Natürlich könnt Ihr die Schachtel jetzt noch verzieren, wenn Ihr wollt. Zum Beispiel mit Knöpfen, Stickern, Glitzer, ... . Vor dem Befüllen den Sprühkleber am besten etwas ausdünsten lassen - ich habe eine Nacht gewartet.


Dienstag, 1. Dezember 2015

Musikalische Nussplätzchen und filigrane Keksschachteln














Habt ihr auch schon mit der Weihnachtsbäckerei angefangen? Beim letzten Besuch bei meiner Klavierlehrerin habe ich endlich das Rezept für ihre legendären Nussplätzchen erhalten.

Mit ihrer Zustimmung verrate ich es Euch. Eine Anleitung für die recht schnell gebasteltete, dafür umso schönere Keksschachtel folgt in den nächsten Tagen.

- Laura 


Für 36 Stück
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
Backzeit: 15-20 Minuten

250 g Butter
100 g Zucker (Habe ich reduziert. Wer es sehr süß mag: 150 g nehmen)
30 g Vanillezucker
2 Eier
500 g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
100 g ganze Haselnüsse (Menge nach Geschmack)





Mürbeteig macht jeder anders, wie ich festgestellt habe. Wir haben ihn wie folgt angerührt:

Butter zusammen mit dem Zucker weiß aufschlagen bis es nicht mehr knirscht.
Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und sorgfältig unterheben.

Teig zu drei gleich großen Kugeln formen, ausrollen und jeweils mit drei Haselnussreihen belegen. Von der Längsseite her einklappen und zu Rollen (ca. 4 cm Durchmesser) formen, in Frischhaltefolie einschlagen und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Im Anschluss von den Rollen ca. 1 cm dicke Taler abschneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech drapieren. Bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 15-20 Minuten backen.




Tipp: Die Taler lassen sich leichter schneiden, wenn man die Rollen für kurze Zeit (ca. 10 Min) ins Eisfach legt. Das Messer dann vor dem Gebrauch kurz in einem Glas mit heißem (!) Wasser erwärmen.